Netzwerk Design und Global Footprint optimieren

Wenn von ausländischen Standortgründungen gesprochen wird, verengt sich die öffentliche Diskussion meist auf Lohnkostenvorteile. Tatsächlich sind die Gründe aber deutlich vielfältiger, weshalb sich mittelständische Unternehmen ins Ausland wagen: Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die Erschließung von Marktzugängen durch lokale Präsenz, die Verringerung von Lieferzeiten oder auch die Vermeidung von Zöllen. In der expansiven Phase der letzten Jahre sind so auch im Mittelstand komplexe Netzwerke aus Produktions-, Distributions- und Entwicklungszentren entstanden.

Konnten Sie Ihr Werkschöpfungsnetzwerk optimal gestaltet und an Ihrer Unternehmensstrategie ausrichten? Oder wurde doch situativ und opportunitätsgetrieben entschieden? Mit einem Global Footprint Konzept helfen wir Ihnen, Ihren Produktionsverbund strategiekonform und anforderungsoptimal auszurichten. Somit werden bestehende und neue Standorte bestmöglich integriert, das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Fabriken und Lägern optimiert und die Steuerung im unternehmerischen Sinne wirklich möglich. Oder vereinfacht gesagt: So funktioniert internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Was ist der Global Footprint?

Der Global Footprint (auch: Global Manufacturing Footprint oder Global Production Footprint) bezeichnet die Gestaltung eines internationalen Produktions- und Logistiknetzwerks und deren Ausrichtung anhand der Unternehmensziele. Die möglichen Zielsetzungen und Motivatoren bei der Gestaltung des Global Footprints sind sehr vielfältig:

  • Nutzung von Lohnkostenvorteilen
  • Wachstumsstrategien und Markterschließung
  • Anzahl der inter-company Transporte reduzieren und damit Supply-Chain Kosten senken
  • Lieferzeiten senken und Termintreue steigern
  • Umgehung von Handelsbarrieren
  • Nutzung von Handelsvorteilen
  • Reaktion auf nationalen Protektionismus

Durch die diversen Einflussfaktoren wird die Netzwerkplanung zu einem multidimensionalen Optimierungsproblem. . Dabei gilt es nicht nur, harte Faktoren wie beispielsweise Lohnkosten oder Transportkosten zu berücksichtigen. Auch Marktentwicklungen, geänderte Rollenverteilung im Netzwerk, Prozessänderungen oder Produktions- und Logistikstrategien, die großen Einfluss auf das Netzwerk Design haben, müssen Eingang finden. Im Rahmen eines Footprint Projekts ist deshalb der erste Schritt, den Ist-Zustand des Netzwerks anhand aller Parameter abzubilden und Transparenz zu schaffen.

Simple Global Footprint

Vereinfachter Global Footprint für ein fiktives Unternehmen aus der Elektronikbranche

Ihr Ansprechpartner: Kai Philipp Bauer

Ihr Ansprechpartner für Global Footprint

Ihr Ansprechpartner für Global Footprint

Sie wollen Ihren Operations Footprint optimieren? Wir beraten Sie gerne! Senden Sie mir eine Nachricht und ich werden mich umgehend bei Ihnen melden.
Kai Philipp Bauer, Geschäftsführer der Rothbaum Consulting Engineers GmbH
Kai Philipp Bauer

Design und Optimierung von Wertschöpfungsnetzwerken

Anhand der Darstellung lassen sich viele typische Fragestellungen aufzeigen, die wir uns bei der Optimierung eines Produktionsnetzwerks stellen. Beispiele sind:

  • Ist das Produktionsnetzwerk darauf ausgelegt, jeden Kundenauftrag möglichst effizient und in der vorgesehenen Zeit zu erfüllen? Welche Märkte sind am stärksten umkämpft?
  • Wie entwickeln sich Zielmärkte im Ausland? Lassen sich Marktanteile in bestimmten Absatzmärkten durch eine Produktion vor Ort erhöhen?
  • Sollten Produktionskapazitäten in Übersee wieder nach Europa zurückgeholt, aber an einem anderen oder neuen Standort installiert werden (Nearshoring)?
  • Entspricht die Segmentierung der Produkte auf die Standorte einer optimalen Nutzung der Produktionskapazitäten und der Stärken am jeweiligen Standort?
  • Lassen sich zeitkritische Komponenten lokal sourcen? Gibt es durch eine Konsolidierung der Lieferungen aus dem asiatischen Raum signifikante Einsparpotentiale?

Mit diesen Fragestellungen beginnt basierend auf dem Ist-Zustand des Produktionsverbunds die Optimierungsphase. Die Rahmenbedingungen für die Aktualisierung des Global Footprints werden dabei durch das Projekt gesetzt. Sie können sehr unterschiedlich ausfallen, so können beispielsweise durch einen neuen Standort ganze Produktsegmente zwischen den Standorten wechseln.

Damit in der Optimierung auch die ganze Komplexität Ihres Netzwerks abgebildet werden kann, arbeiten wir je nach Größe des Netzwerks mit den geeigneten Tools. Dies sind beispielsweise der Supply Chain Guru oder Tableau.

Um Veränderungen im Footprint greifbar zu machen, werden für unterschiedliche Konzepte Kennzahlen ermittelt. Die Mischung von KPIs aus Finanzen, Organisation und Operations bieten dem Management die notwendige Entscheidungsgrundlage.

Global Footprint – Mit Rothbaum

In der Optimierung der globalen Produktionsnetzwerke liegen große Potentiale verborgen. Gewachsene Strukturen wissen diese Stärken oftmals nicht zu nutzen und liefern nur suboptimale Ergebnisse. Geben Sie sich nicht damit zufrieden! Mit einem Global Footprint Konzept von Rothbaum schaffen Sie Mehrwert für Ihr Unternehmen.